iWT inneres WingTsun - EWTO WingTsun Institut Bocholt

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iWT inneres WingTsun

Für die meisten, die sich auf den Weg des Internal KungFu machen, stellt dieser Aspekt der Vervollkommnung die höchste Stufe der Kampfkunst dar. Es geht ihnen nicht mehr darum, sich im Kampf mit einem äußeren Gegner zu beweisen. Das Kämpfen mit dem Ziel, andere zu besiegen, verliert zunehmend an Bedeutung. Die Auseinandersetzung mit sich selbst, die Selbstbeobachtung und das Sich-selbst-Erkennen tritt in den Vordergrund.

Keith R. Kernspecht beschreibt in seinem Buch „Die Großen Sieben“ inneres KungFu als ein Raffinement, eine Optimierung folgender sieben großen Fähigkeiten:

1.    Achtsamkeit
2.    Beweglichkeit
3.    Gleichgewicht
4.    Leibeseinheit
5.    Wahrnehmung
6.    Timing
7.    Kampfgeist

Die Großen Sieben sind eine Einheit, bzw. ein Prozess, der mit der Befreiung der Achtsamkeit beginnt und zum optimalen Kampfgeist hinführt.


Richard und Christian auf einem iWT Lehrgang mit GM Kernspecht
Großmeister K. R. Kernspecht im Editorial der WingTsun Welt vom 2.5.2020:

 
WingTsun (WT) ist kein Kampf-Sport, sondern wie wir es verstehen, eine Kampf-Kunst bzw. reine Selbstverteidigung. Wir brauchen keine Kondition für 5 Minuten und mehr, sondern im Kampf gegen einen Gegner maximal 5 Sekunden. Das ist meine eigene Erfahrung und die meiner Schüler! Wir kämpfen nicht fair, sondern ziemlich raffiniert und grausam, denn per definitionem sind wir die Schwächeren (unsere Ahnherrin war eine Frau, eine Nonne) und kämpfen nur in Notwehr, wenn uns der Kampf aufgezwungen wird. Oder um Schwächere zu verteidigen. So ist der alte Ehrenkodex im KungFu.

 
Im Wing Tsun ist der Kampf auch gar nicht das Ziel, sondern dessen Vermeidung oder der Sekunden-Erfolg bei der Selbstverteidigung. Wir wissen, dass Achtsamkeit und Geistesgegenwart wichtiger sind als Körperkraft und Technik. Und wir rechnen immer mit mehreren Gegnern und mit Gegnern, die Waffen wie Messer usw. mit sich führen.“
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